Zeiten der Liebe PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Dieser Artikel behandelt die Form der Zuneigung und Wertschätzung. Zweck oder den Nutzen einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt zeiten der Liebe PDF sich in der Regel durch eine entgegenkommende tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt.


Författare: Eugen Drewermann.
Warum ist Liebe so schwierig und so oft vom Scheitern bedroht? Eugen Drewermann benennt die Kräfte, die die Fähigkeit zu lieben ersticken: seelische Verletzungen, Angst vor der eigenen Verletzlichkeit und vor anderen, Machtansprüche von Institutionen, hinderliche Strukturen. Und er zeigt neue Wege auf, die Sprache der Liebe wieder zu lernen: sensibel werden für das Geheimnis des anderen und für die eigenen Sehnsüchte, offen werden für den Reichtum des Lebens, die Verbindung zum tragenden Grund der Wirklichkeit suchen.
Eugen Drewermann setzt auf die positive Kraft der Veränderung, die in der Liebe für alle Bereiche unseres Lebens produktiv werden kann. Es ist Zeit für die Liebe!

Liebe wird von der zeitlich begrenzten Phase der Verliebtheit unterschieden. Ausgehend von dieser ersten Bedeutung wurde der Begriff in der Umgangssprache und in der Tradition schon immer auch im übertragenen Sinne verwendet und steht dann allgemein für die stärkste Form der Hinwendung zu anderen Lebewesen, Dingen, Tätigkeiten oder Ideen. Diese allgemeine Interpretation versteht Liebe also zugleich als Metapher für den Ausdruck tiefer Wertschätzung. Begriff, der nicht nur in der deutschen Sprache in vielfältigen Kontexten und in den unterschiedlichsten Konnotationen verwendet wird. Das Phänomen wurde in den verschiedenen Epochen, Kulturen und Gesellschaften unterschiedlich aufgefasst und erlebt. Ebenso vielschichtig wie die Bedeutungen der Liebe sind die Bedeutungen der Antonyme. Im Hinblick auf die emotionale Anziehung zwischen Personen ist es der Hass.

Im Sinne der Abwesenheit von Liebe kann aber auch die Gleichgültigkeit als Antagonismus angesehen werden. Liebe wird häufig als eine auf den freien Willen gegründete Beziehung zwischen zwei Personen gesehen, die ihren Wert nicht im Besitz des adressierten Objekts findet, sondern sich im dialogischen Raum zwischen den Liebenden entfaltet. Liebe wird teilweise als anomisches und entgrenzendes Gegenmodell zu den Beschränkungen, Anforderungen, Funktionalisierungen und Ökonomisierungen der menschlichen Alltags- und Arbeitswelt aufgefasst. Die abendländische Auffassung von Liebe wird von der Dreiteilung der antiken Terminologie geprägt. Liebe, auch die Nächstenliebe und die Feindesliebe, die das Wohl des Anderen im Blick hat. Prinzip ohne körperliche Beteiligung und Besitzwunsch verstanden wird, dem das leiblich-erotische Modell von geschlechtlicher Liebe schroff gegenübergestellt wird.

Im Laufe der Zeiten wurden diese Grundformen der Liebe immer wieder differenziert. Unter Liebesempfindungen versteht man die primär sinnlichen Liebesgefühle, insbesondere die Verliebtheit und die sexuelle Anziehung. Unter Liebesgefühlen versteht man ein komplexes, vielfältiges Spektrum unterschiedlicher Empfindungen und Haltungen gegenüber verschiedenen Arten möglicher Liebesobjekte, in denen die sinnlich-erotische Komponente nur sekundär von Bedeutung ist. Sie führen zu einer Hinwendung und Zuwendung zum Anderen, dem Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit geschenkt werden. Sympathie, Freundschaft, Fürsorge und emotionale Liebe sind Erscheinungen, in denen Liebesgefühle eine große Rolle spielen. Liebe und das Mitleid hierzu gerechnet werden.

Dies bezeichnet die innere Haltung gegenüber der geliebten Person, um ihrer selbst willen zu handeln und durch das eigene Verhalten deren Wohlergehen und Glück zu befördern. Freundesliebe in menschlichen Gemeinschaften von größter Bedeutung. Objekt- und Ideenliebe: Insbesondere in jüngerer Zeit ins Zentrum gesellschaftlicher Begriffe gerückt sind in westlichen Kulturen auch Tierliebe oder die Liebe zur Natur. Hobbys oder Leidenschaften und kann diese dann auch als Liebhaberei oder Vorlieben bezeichnen. Religionen vorausgesetzte Liebe Gottes zu seiner Schöpfung und insbesondere dem Menschen. Der gleiche Begriff bezeichnet auch die Liebe zu einem Gott.

Liebe als Grundhaltung benötigt für christliche Mystiker wie Meister Eckhart kein Objekt. Liebe wird hier als bedingungsloses Öffnen verstanden. Blicke, Mimik, Unruhe oder Körperhaltung ausdrücken. Beruht die Liebe auf Gegenseitigkeit, drückt der Mensch sie durch Zärtlichkeiten, insbesondere Küssen und Berührungen wie das Händchenhalten aus.

Liebesbrief, die auch in der Literatur eine besondere Würdigung erfuhren. Auch Rituale wie die Verlobung oder Symbole wie der Verlobungsring gehören hierzu. Grafische Darstellung einer Herzform in der Farbe rot. Sinn als Zentrum der Emotionen, einschließlich Zuneigung und Liebe, besonders der romantischen Liebe, ausdrückt. Die Kombination der Herzform und ihrer Verwendung innerhalb der Herzmetapher entwickelte sich am Ende des Mittelalters, obwohl die Form in vielen epigraphischen Denkmälern und Texten bereits in der Antike verwendet wurde.