Vom Geist der Ökonomisten PDF

Dieser Artikel existiert auch als Audiodatei. Vom Geist der Ökonomisten PDF ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Dieser Artikel behandelt den kommunistischen Politiker. Zu dieser Zeit war Lenin bereits schwer krank.


Författare: Dmitrij Alekseevic Golicyn.
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Neuauflage der deutschen Fassung der Schrift De l’esprit des économistes von 1796 des russischen Fürsten Dmitrij Alekseevic Golicyn. Golicyn, Diplomat, Gelehrter und politischer Denker, ein Zeitgenosse Katharinas II, wandte sich in diesem Werk mit der Aufforderung an die europäischen Monarchen, der «französischen Anarchie» ein Ende zu setzen, gegen die Französische Revolution. Dabei stimmte der Autor mit den Grundsätzen der Physiokraten (= Ökonomisten) überein, die diese hinsichtlich des Naturrechts des Menschen vertraten. In diesem Sinne machte Golicyn deutlich, daß in der Gesellschaft allein die Grundeigentümer den wirklichen Körper des Staates ausmachen würden. Wirtschaft, Gesellschaft und Staat erschienen daneben als Anhängsel der Agrikultur.

Die Einleitung und die Kommentare von Erich Donnert zu dieser Neuausgabe beschäftigten sich mit dem Leben und Werk Golicyns und seines Kreises. Außerdem werden die ersten Regierungsjahre Katharinas II., insbesondere mit den nach 1766 eingeleiteten Staats- und Gesellschaftsreformen beleuchtet und in Beziehung zur Entwicklung des politischen Denkens bei Golicyn gesetzt.

Nach seinem Tod 1924 wurde sein Leichnam einbalsamiert und in einem Mausoleum an der Mauer des Kremls ausgestellt. In der Folge stellten die Stalinisten Lenins Bedeutung für die Sowjetunion und den Kommunismus Moskauer Prägung immer weiter heraus. Lenin stammte aus einer sozial und kulturell liberal engagierten Familie, die eine Geschichte des sozialen Aufstiegs hinter sich hatte. Lenins Großvater väterlicherseits war ein aus der Leibeigenschaft befreiter Bauer, der sich als Schneider niederließ. Dorf aufgewachsen und erhielt eine häusliche Bildung. Als Autodidaktin erlernte sie die Fremdsprachen Deutsch, Englisch und Französisch. Nach zaristischer Rangordnung war Lenin ein Dworjanin, ein Adliger, auch wenn erst der Vater in den Adelsstand erhoben worden war und die Familie nicht recht an die höhere Gesellschaft anschließen konnte.

Sein Vater starb unerwartet im Januar 1886 an einer Hirnblutung. Zusammen mit dem frühen Tod des Vaters prägte die Hinrichtung seines Bruders den jungen Lenin entscheidend. Sein Bruder wurde drei Tage nach dem Beginn der Abschlussprüfungen Lenins an der Schule gehängt. Lenin bestand diese trotzdem mit Auszeichnung. Lenin konnte nicht in Sankt Petersburg studieren und ging daher für das Studium der Rechtswissenschaft an die Universität Kasan. Schon in seinem ersten Jahr beteiligte Lenin sich an einem Studentenprotest und wurde am 6.

Dezember 1887 zusammen mit 38 anderen Studenten von der Universität verwiesen. Lenin erwies sich als ungeeignet zum Gutsverwalter und gab sich auch keine Mühe. Lenin lebte vom Vermögen der Familie, unternahm lange Wanderungen, gab den jüngeren Geschwistern Nachhilfe, las politische Literatur und setzte sein Jurastudium als Autodidakt fort. Er durfte 1891 die Prüfungen als Externer abschließen, was ihm auch als Bester in allen Fächern gelang. Die spätere Propaganda verschwieg, dass auch Kirchen- und Polizeirecht dazu gehörte. Lenin beschäftigte sich bereits in jungen Jahren mit verschiedenen politischen Theorien. Variante des Sozialismus propagierten, und andererseits mit den Thesen von Karl Marx, die er bereits theoretisch interpretierte, auseinander.

1891 verurteilte Lenin die Hilfsaktionen der gebildeten Schicht anlässlich der Hungersnot in der Provinz Samara, in der er als Anwalt tätig war. Er wertete die Hungersnot als Schritt in Richtung Sozialismus, da sie den Glauben an Gott und den Zaren zerstöre. Vom Pächter seines eigenen Landgutes forderte er die volle vereinbarte Summe, der wiederum die Bauern trotz der Hungersnot voll zahlen ließ. 1893 zog er nach Sankt Petersburg. Dort studierte er die Theorien von Georgi Plechanow, dem er später in der Schweiz auch selber begegnete. Sofort nach der Rückkehr aus der Verbannung im Februar 1900 suchte Lenin nach einer Möglichkeit, eine von der Zensur unabhängige Zeitung herauszubringen.