Schiffe aus Feuer PDF

Ehren der Göttin Diana bauen ließ. Sie wurden 1929 und 1930 aus dem Nemisee geborgen, dem Kratersee schiffe aus Feuer PDF erloschenen Vulkans, 27 km südöstlich von Rom. 1944 wurden sie durch ein Feuer zerstört. Caligula war der Göttin Diana eng verbunden.


Författare: Michi Strausfeld.

36 Schiffe in Flammen – das sind 36 Geschichten aus Lateinamerika, von Feuerland bis Mexiko, von Santiago de Chile bis in die Bronx. Die hispanoamerikanische Literatur sprengt längst alle Grenzen und Klischees: Der vielbeschworene magische Realismus ist ihr ein alter Hut, die normierte Literatur ein Graus, und ihre Helden heißen Borges und Bolaño.

In 36 Geschichten präsentieren uns Autoren, wie die Literatur ihres Kontinents in den nächsten Jahren aussehen wird. Die intensive Vielfalt ihrer Themen zeigt uns, wie der Alltag in Lateinamerika heute wahrgenommen wird. Politisches Engagement ist ihnen kein intellektueller Luxus, sondern eine Notwendigkeit, Freiheit keine Sache der Meinung, sondern eine Frage des Überlebens.

Am Ufer des Nemisees ließ er das Heiligtum der Diana Nemorensis restaurieren. Bereits in der Bronzezeit gab es am Nemisee einen Opferplatz, welcher in römischer Zeit der Verehrung der Göttin Diana diente. Die Schiffe hatten im Verhältnis zu dem kleinen See mit seinen circa 1. 000 m Durchmesser gigantische Ausmaße: Das erste Schiff war 73 m lang und 24 m breit, das zweite maß 71 m auf 20 m. Beide hatten einen flachen, kiellosen Rumpf. Bug und Heck des zweiten Schiffs waren dabei baugleich ausgeführt, damit es in beide Richtungen fahren konnte, ohne zu wenden.

Auf einem der Schiffe stand ein Tempel für Diana, der mit Marmorsäulen, Mosaikböden und vergoldeten Bronzeziegeln geschmückt war. Das zweite Schiff trug eine Palastanlage für Caligula mit einem Warmwassersystem, das Thermen an Bord versorgte. Durch die Bleirohre, die Stempel Caligulas tragen, konnten die Schiffe zweifelsfrei zugewiesen werden. Der Rumpf der Schiffe war durch einen Anstrich mit Eisenmennige geschützt. Darüber lag eine dünne Schicht aus Wolle, die mit einer Mischung aus Pech, Bitumen und Harz imprägniert war.

Darüber waren mit Kupfernägeln 1 mm dünne Bleiplatten befestigt. Die Schiffe hatten zahlreiche technische Details, wie Anker mit beweglichen Flunken, Wasserhähne, Kugellager und Pumpsysteme, die erst Ende des 19. Ob die Schiffe sofort nach dem Sturz Caligulas 41 versenkt wurden oder erst später sanken, ist ungeklärt. Es gibt keine antiken Quellen zu den Schiffen. Im Mittelalter waren die Schiffe in Vergessenheit geraten, doch wurden immer wieder antike Funde von Fischern aus dem See gezogen, welche die Neugier nach einem Schatz weckten, der im See vermutet wurde. 1446 versuchte Leon Battista Alberti, die Schiffe zu heben.