Notizbücher PDF

Henri Désiré Landru notizbücher PDF am 12. April 1869 in Paris als Sohn eines Hüttenarbeiters und einer Schneiderin geboren. Er besuchte eine katholische Schule, wo er unauffällig war und Chorknabe und Messdiener wurde. Er soll lediglich durch Lerneifer aufgefallen sein.


Författare: Bert Brecht.
Brecht bei der Arbeit, da ist der Autor auf der Bühne zu sehen, umringt von Schauspielern, oder vor der Schreibmaschine oder in eines seiner Notizbücher schreibend, die er immer bei sich hatte. Aus dem Zeitraum von 1918 bis 1956 sind so insgesamt 54 Notizbücher bzw. Notizblocks überliefert, die in einzigartiger Weise Brechts Arbeitsweise dokumentieren.
Aufzeichnungen, Entwürfe, vorläufige Ausarbeitungen und Fassungen, Ideenskizzen, Titel-Ideen, Briefentwürfe, Telefonnummern oder Autokennzeichen bis hin zu gesundheitlichen Ratschlägen: alles ist vertreten; zumeist nicht in "fertigen" Texten. Mal vorn begonnen, mal von hinten fortgesetzt, mal auf dem Kopf stehend, teilweise jede Seite zu einem anderen Thema, sind die Notizbücher keine Brecht-Lesebücher, aber lebendig und unmittelbar.
Der Textteil: Er bietet jeweils erstmals alle Seiten als Reproduktionen mit parallelen Transkriptionen sowie textkritische Anmerkungen.
Der Kommentarteil: Er enthält eine Zeittafel zu den Entstehungsjahren der jeweiligen Notizbücher und einen ausführlichen Stellenkommentar.
Die elektronische Fassung: Sie enthält zunächst den kompletten ersten Band mit allen Reproduktionen in Farbe und weitere farbige Dokumente. Kumulativ werden die folgenden Bände in allen Teilen ergänzt.
Band 7 (von insgesamt 13 Bänden) ist ausgewählt als Beginn der Edition, weil er das Abbild einer Umbruchzeit in Brechts Schaffen liefert, in der er intensive philosophische Studien betreibt und Produktionsgrundlagen erarbeitet.
In diesen Jahren beschäftigt ihn insbesondere das Projekt "Fatzer", aber genauso geht es in den beiden in diesem Band zusammengefaßten Notizbüchern um "Die Dreigroschenoper", "Mann ist Mann", "Mahagonny", um Gedichte, Prosatexte, theoretische Schriften und Überlegungen (etwa zum eingreifenden Denken, zum "Neuen Menschen" und zur "dialektischen Dramatik"). Eine Rolle spielt auch das Zeitschriftenprojekt "Krise und Kritik". Zwei typische Beispiele für die Verwendung von Notizbüchern bei Brecht.

Anstellung in einem Architekturbüro erlangen konnte. Im Alter von 20 Jahren ging er zum Militär, wo er es zum Unteroffizier brachte. Nach der Militärzeit ging er keiner geregelten Arbeit nach, sondern hielt sich mit kleineren Betrügereien über Wasser. Nach außen hin war er Möbelhändler und Garagenbesitzer.

Er wurde wegen Betrugs vor Gerichten in Lille und Paris siebenmal verurteilt. Er schaltete oder antwortete auf Heiratsanzeigen und wurde so mit Frauen bekannt, mit Vorliebe für Alleinstehende mittleren Alters. Zwar war Landru keine beeindruckende Erscheinung, konnte aber durch kleine Geschenke und ein gewisses Talent im Schreiben von Liebesbriefen eine enorme Wirkung auf diese Frauen erzielen. Insgesamt trat er auf diese Weise mit 283 Frauen in Kontakt. Persönlich war Landru bedürfnislos, er rauchte nicht und trank keinen Alkohol. Er neigte zur Pedanterie, er legte etwa Akten mit den Liebesbriefen an die Frauen an, mit denen er in Kontakt trat, und führte Notizbücher, in denen er alle wichtigeren Ereignisse vermerkte, darunter sogar die Daten seiner Morde. Bei alledem hielt er dauernd Kontakt mit seiner Familie und kam auch, soweit es jedenfalls einem Untergetauchten möglich war, seinen Pflichten als Ehemann und Familienvater nach.

Henri Désiré Landrus Opfer waren vor allem Frauen, die er über Heiratsanzeigen kennengelernt hatte. Haus in Vernouillet, später in eins in Gambais. Um seine Taten zu vertuschen, verschickte er Postkarten, die vorgeblich von seinen Opfern stammten. Infolge der Kriegswirren blieben die Taten von Landru lange unentdeckt, zum Teil hatte er hierbei Glück. Die französische Polizei hatte zwar eine eigene Abteilung für vermisste Personen, aber diese war überlastet. Erst durch Eigeninitiative von Angehörigen seiner Opfer und nachdem die Schwester eines Opfers ihn in Paris erkannt hatte, kamen die Ermittlungen auf den richtigen Weg. Gambais wurden nur die Kadaver der Hunde eines der Opfer gefunden, in Vernouillet immerhin Damenstrümpfe, Korsettteile und Reste von Damenschuhen.

Erst eine erneute Durchsuchung ergab verkohlte Knochenreste, namentlich Teile dreier menschlicher Schädel, fünf Füße und drei Hände. November 1921 fand die Hauptverhandlung gegen Henri Désiré Landru in Versailles statt. Unter anderem wurden 150 Zeugen angehört. Das Problem der Anklage war, dass im Wesentlichen nur Indizienbeweise gegen ihn vorlagen. Sämtliche im Notizbuch Landrus und seinen Liebesbriefakten aufgeführten Frauen konnten ermittelt werden, nur wegen der zehn Frauen, die abgängig waren, wurde er angeklagt. Sie waren alle im Raum Gambais oder Vernouillet gesehen worden.

Wie er seine Opfer tötete, konnte nicht ermittelt werden. Er sei ein Kavalier und würde sich allein deshalb nicht zu den Damen äußern. Soweit ihm der Verkauf der Möbel der Opfer, die in Clichy gefundenen Gegenstände und das Auflösen der Bankkonten entgegengehalten wurde, behauptete er, dass er von den Frauen hierzu beauftragt worden sei. Sein Verteidiger Vincent de Moro-Giafferi hob darauf ab, dass die Kriminalpolizei die zehn Frauen lediglich nicht gefunden habe, dies heiße nicht, dass sie ermordet worden sein müssten. Die Geschworenen gingen trotzdem von Mord aus. Das Gericht verurteilte Landru zum Tode.