Jahrbuch für badische Kirchen- und Religionsgeschichte PDF

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Das "Jahrbuch für badische Kirchen- und Religionsgeschichte" setzt sich als zeitlichen Rahmen das frühe Mittelalter bis hin zu Entwicklungen des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Ziel des Jahrbuches ist es, die religionshistorische Forschung in lokal- und territorialgeschichtlicher Perspektive anzuregen und darzustellen. Dabei werden auch die historischen Beziehungen zu den Nachbarregionen, wie etwa zu Württemberg, dem Elsass und der Schweiz, in den Blick genommen. Neben der Geschichte der evangelischen Religionsgemeinschaften gilt die Aufmerksamkeit auch anderen Konfessionen und Religionen, die ihre Spuren am Oberrhein hinterließen, sowie der kirchlichen Archäologie und Baukunst. Ergänzt wird das Jahrbuch durch einen Berichts- und Rezensionsteil.

Nach dem Besuch der Realschule Wiener Neustadt konnte Steiner dank eines Stipendiums von 1879 bis 1883 an der Technischen Hochschule in Wien studieren. Seine Studienfächer waren Mathematik und Naturwissenschaften mit dem Ziel des Lehramts an Realschulen. Von 1882 bis 1897 war Steiner Herausgeber der naturwissenschaftlichen Schriften Johann Wolfgang von Goethes. Daneben gab Steiner auch die Werke des Philosophen Arthur Schopenhauer und des Dichters Jean Paul heraus.

Für mehrere Lexika verfasste er Beiträge zu naturwissenschaftlichen Themen. Zeitweilig war er auch Redakteur der in Wien erscheinenden Deutschen Wochenschrift. Steiner publizierte sie 1918 in überarbeiteter Fassung erneut und bezeichnete sie auch im Alter noch als sein Hauptwerk. Seine Erkenntnistheorie, die er in der Auseinandersetzung mit Goethes naturwissenschaftlichen Schriften entwickelt hatte, nahm in Anlehnung an den Deutschen Idealismus und namentlich an Johann Gottlieb Fichte ihren Ausgangspunkt im erkennenden Subjekt. Konsequenzen aus seiner monistischen Weltsicht zog. Der Monismus lehrt uns die ausnahmslose Geltung der ewigen, ehernen, großen Gesetze im ganzen Universum. Damit zertrümmert derselbe aber zugleich die drei großen Zentral-Dogmen der bisherigen dualistischen Philosophie, den persönlichen Gott, die Unsterblichkeit der Seele und die Freiheit des Willens.