Einführung in die Kosmologie. Historische Hintergründe und aktueller Forschungsstand PDF

Dieser Artikel einführung in die Kosmologie. Historische Hintergründe und aktueller Forschungsstand PDF die historische Epoche. Zur wissenschaftlichen Zeitschrift siehe Das Mittelalter. Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit, also etwa die Zeit zwischen dem 6.


Författare: Daniel Adamczyk.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Physik – Astronomie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit gibt eine Einführung in die Kosmologie. Zunächst kann im Rahmen eines historischen Abrisses die Entstehung des aktuellen Kenntnisstandes nachvollzogen werden. Daran schließen tiefgreifende Erklärungen sowie eine exakte Herleitung des Hubble-Parameters an.
Bis vor nicht allzu langer Zeit war die Kosmologie (Lehre vom Weltall) eine Wissenschaft der Spekulation, weil es keine Möglichkeiten gab, das All zu untersuchen. Man war auf das bloße Auge und kaum hilfreiche technische Instrumente angewiesen, mehr über das zu erfahren, was bis dato als Himmel bezeichnet wurde. Allerdings interessierten sich die Menschen schon immer dafür. Sie saßen des Nachts ohne Beleuchtung im Freien und schauten in den Himmel, sahen die vielen Lichter, leuchtende Punkte, und fragten sich, was das sei.
Mit dem rasanten Fortschritt der Technik im 20. Jahrhundert wuchsen die Möglichkeiten der Forscher, über den Himmel etwas zu erfahren, immens an. Genannt sei hier insbesondere das HUBBLE-Teleskop, ein Fernrohr, das oberhalb der Wolken und der Atmosphäre frei im All schwebt, und für das so die Bedingungen für eine Sicht in den Weltraum immer optimal sind. Das Wissen um die Zusammenhänge des Lichts ist sehr weit gediehen, die Astronomie hat die Himmelskörper untersucht und transparent gemacht, dem menschlichen Geist ist kaum etwas von dem verborgen geblieben, was mit gesundem Menschenverstand begreifbar ist.
Doch heute geht die Forschung noch weiter. Mit Hilfe abstrakter Theorien wird auch dem Unsichtbaren nachgeforscht. Die Relativitätstheorie Albert Einsteins und seine gekrümmten Räume, die Quantenmechanik mit ihren unerklärlichen Phänomenen – all das fließt in die Wissenschaft vom All mit hinein und erschließt unendliche Möglichkeiten der Interpretation empirischer Forschung (Beobachtung und Versuch). Dieser Kosmos an Wissen und Spekulation droht das Haus der Physik nicht selten ins Wanken zu bringen und es bedarf aufmerksamer Wächter in Forschung und Lehre, Ideen auf ihre Kongruenz zum bestehenden physikalischen Gebäude hin zu prüfen.

Im Übergang von der Spätantike ins Frühmittelalter zerbrach die politische und kulturelle Einheit des durch die griechisch-römische Antike geprägten Mittelmeerraums. Im Frühmittelalter bildete sich im Wesentlichen die politische Grundordnung späterer Zeiten heraus. Mit dem Islam entstand im 7. Die vorherrschende Gesellschafts- und Wirtschaftsform des Mittelalters war der Feudalismus. Auf Grund des Zinsverbots der katholischen Kirche waren den Christen Geldgeschäfte verboten, nicht aber den andersgläubigen Juden. Geburt Christi begann und erst mit dem Jüngsten Tag enden sollte.

Entwicklung im Sinne von Fortschritt oder Verfall stattfinden könnte, war dem christlichen Mittelalter dabei keineswegs fremd. Karls des Großen auf die Franken und schließlich mit der Kaiserkrönung Ottos des Großen auf die Kaiser des römisch-deutschen Reiches übertragen wurde. Frage stellte und ihr Konfliktpotential stattdessen in der Beziehung zwischen Papst und Kaisertum lag. Ein Periodensystem für die Geschichtsschreibung zur christlichen Epoche ergab sich jedoch aus dieser Vorstellung nicht. Perioden fehlender oder in der Forschung noch nicht aufgearbeiteter schriftlicher bzw.

Zwischenphasen gegenüber vorausgegangenen, vergleichsweise besser dokumentierten Perioden verstanden werden. Eine dezidiert positive Neubewertung, zum Teil verbunden mit nostalgischer Verklärung und mit dem Bedürfnis nach Bestimmung der eigenen christlichen oder nationalen Wurzeln und Identität, kam erst in der Zeit der ausgehenden Aufklärung und besonders in der Romantik auf. Das war seit dem Ausgang des 18. In der modernen Forschung, die sich auch neuer Fragestellungen und Methoden bedient, wird wesentlich differenzierter geurteilt. Rückständigkeit und einen Mangel an Aufklärung und Humanität zuzuschreiben.

Linie auf die Geschichte des christlichen Abendlands vor der Reformation, denn der Begriff wird kaum im Zusammenhang mit außereuropäischen Kulturen verwendet. Er bezieht sich also in erster Linie auf den europäischen Kontinent und die Britischen Inseln. Das europäische Mittelalter erstreckt sich ungefähr vom Ausklang der Völkerwanderungszeit, deren Ende in der Forschung in das Jahr 568 datiert wird, bis zum Zeitalter der Renaissance seit der Mitte des 15. Die Datierungsansätze sind nicht immer einheitlich, denn es kommt entscheidend darauf an, welche Aspekte der Entwicklung betont werden und welche Region man jeweils betrachtet. Fokussiert man einzelne Länder, kann man zu verschiedenen Eckdaten kommen. So endete die Antike am Rhein oder in Britannien aufgrund der dortigen Entwicklungen während der Völkerwanderung deutlich früher als etwa in Italien, Kleinasien oder Syrien. Auf der anderen Seite war zum Beispiel zu Beginn des 15.