Die Deutsche Währungs- und Wirtschaftsunion PDF

Das Saarland war nach dem Zweiten Weltkrieg die Deutsche Währungs- und Wirtschaftsunion PDF Teilgebiet der französischen Besatzungszone. Im Oktober 1946 wurde es in verwaltungstechnischer Hinsicht aus der Besatzungszone ausgegliedert.


Författare: Hajo Kiel.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa – and. Länder – Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 2,0, Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) (Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Deutsche Einheit kam blitzschnell. Jetzt standen die Politiker vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Einer Währungsunion und der Umstruktierung der Planwirtschaft der ehemaligen DDR und ihre Eingliederung in den kapitalistischen Westen. Welche Fehler hierbei gemacht worden sind und welche Alternativen es gegeben hätte, stelle ich in dieser Arbeit dar.

Das 1947 festgelegte, gegenüber den Grenzen des Saargebiets von 1920 vor allem im Nordwesten und im Norden auf Kosten des späteren Landes Rheinland-Pfalz um mehr als 100 Gemeinden vergrößerte Gebiet des Landes entsprach, abgesehen von einer kleinen Grenzkorrektur 1949, dem heutigen Saarland. Oktober 1956 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und Frankreich das Saarabkommen, demzufolge das Saarland zum 1. Die wirtschaftliche Angliederung an Frankreich bestand noch bis zum 5. Die Präambel der Verfassung vom 15.

Zustimmung der vier alliierten Mächte bedurft hätte. Die Sowjetunion verweigerte diese jedoch ausdrücklich. Die von der CVP herausgegebene Saarländische Volkszeitung berichtete vor der Landtagswahl am 5. Bereits seit 1946 war das Saarland dem französischen Zollgebiet angeschlossen.

Durch die Präambel der saarländischen Verfassung vom 15. Dezember 1947 und ergänzende einseitige Verordnungen Frankreichs zum Saarstatut erfolgte Ende 1947 bzw. Anfang 1948 der Anschluss an das französische Wirtschaftsgebiet und die Währungseinheit mit Frankreich. Alle internationalen Vereinbarungen und Abkommen, die Frankreich bezüglich Währung, Wechselkursen und Zoll schloss, waren von Amts wegen auch im Saarland anwendbar, ohne dass es der Ratifizierung oder auch nur öffentlichen Bekanntmachung durch die saarländische Regierung bedurft hätte. Die Gesetzgebungs- und Verordnungskompetenz auf den Gebieten des Währungs- und Zollwesens sowie bestimmter Wirtschaftsangelegenheiten übertrug das Saarland vollständig an Frankreich. Saarland die französischen Währungs- und Zollgesetze, Gesetze und Vorschriften betreffend indirekte Steuern, Umsatz- und ähnliche Steuern, Zivil- und Strafgesetze auf dem Gebiet des gewerblichen Eigentums- und Markenrechts sowie Bestimmungen für Schiffsfracht anwendbar.

Die Landesverteidigung wurde bereits durch die Präambel der Landesverfassung von 1947 vollständig an Frankreich übertragen. Wenngleich grundsätzlich die saarländische Polizei zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung berufen war, konnten auch die im Saarland stationierten französischen Streitkräfte auf Verlangen oder mit Zustimmung der saarländischen Regierung zur Wahrung der öffentlichen Ordnung eingesetzt werden. Zudem wurden auch französische Polizeikräfte ins Saarland entsandt. Dabei handelte es sich jedoch nur um eine Verwaltungsbefugnis, nicht um eine Delegation von Hoheitsrechten. Nicht umfasst davon waren die Beziehungen zwischen dem Saarland und Frankreich selbst.

Diesen wurde nach der Allgemeinen Konvention vom 3. Zuständigkeit für alle Fälle hatte, in denen französisches Recht anzuwenden war. Die Anklage in Strafverfahren gegen im Saarland eingesetzte französische Beamte oder Soldaten durfte nur von französischen Staatsanwälten erhoben werden. Instanz, anderenfalls in der Berufungsinstanz vor dem gemischten Senat des Saarländischen Oberlandesgerichts statt, für den die französische Strafprozessordnung galt. Im Saarland begangene Straftaten gegen die äußere Sicherheit zum Schaden Frankreichs oder der im Saarland stationierten französischen Truppen wurden vom Militärtribunal in Metz abgeurteilt.

Dieses konnte seine Verhandlungen auch im Saarland abhalten, wenn die Schuldigen sich hier aufhielten und nicht ausgeliefert werden konnten. Von Frankreich eingesetzter Militärgouverneur war ab dem 30. August 1945 Gilbert Grandval, der sein Amt am 7. Er stand an der Spitze der Délégation Supérieure de la Sarre, welche die französische Militärregierung an der Saar darstellte. Gemäß einem einseitig von französischer Seite erlassenen Dekret vom 31. Union française bezeichnet wurden, etwa in Indochina.

Nach der Allgemeinen Konvention zwischen dem Saarland und Frankreich von 1950 hatte der Vertreter Frankreichs im Saarland etwas weniger einschneidende, aber immer noch vielfältige Rechte. Laurent zufolge hatte der Vertreter Frankreichs eine vierfache Funktion. Einerseits sei er Exekutivbevollmächtigter der französischen Oberheit, soweit diese sich aufgrund von Bestimmungen der saarländischen Verfassung auf das Saarland erstreckte. Zweitens sei er ein saarländisches Verfassungsorgan, insoweit er aufgrund seiner Kontrollrechte und Einspruchsbefugnis am saarländischen Gesetzgebungsverfahren teilnahm. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es in den Jahren 1947, 1952 und 1955 zu Landtagswahlen. Bewegung, die von 1945 bis 1949 für die auch politische Angliederung des Saarlands an Frankreich eintrat. Es hatte Mitglieder aus allen legalen Parteien außer der KP.

Das Saarland wurde von keinem anderen Staat ausdrücklich völkerrechtlich anerkannt. Es war jedoch ab 1950 assoziiertes Mitglied des Europarats, Unterzeichner der Europäische Menschenrechtskonvention vom 4. März 1945 vollständig von der US Army eingenommen und im Juli des Jahres zunächst in die französische Besatzungszone einbezogen. Mit dem Erlass der Verfassung des Saarlandes vom 15. Dezember 1947 betrachtete Frankreich die Besatzung auf dem Gebiet des Saarlandes offiziell als beendet und sah dieses nicht mehr als Teil der französischen Besatzungszone in Deutschland an. Die Westalliierten billigten die Politik Frankreichs zunächst.