Der Um- bzw. Ausbau der Burg zum Renaissanceschloss PDF

Die Schallaburg befindet sich rund sechs Kilometer südlich der Um- bzw. Ausbau der Burg zum Renaissanceschloss PDF Melk in der Ortschaft Schallaburg der niederösterreichischen Gemeinde Schollach. Die Burg wurde in der 1. Jahrhunderts errichtet und ab 1540 erfolgte der Umbau bzw.


Författare: Birgit Wagner.

Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Kunst – Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: sehr gut, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: # Anmerkungen: Am Beispiel der Plassenburg in Kulmbach, der Burg Trausnitz in Landshut sowie der Residenz in Neuburg an der Donau wird die Entwicklung von der Burg zum Schloss untersucht. Die drei Denkmäler werden auch im überregionalen Zusammenhang betrachtet, insbesondere unter dem Aspekt des Phänomens des Arkadenhofes.

Seit 1974 dient das Schloss als Ausstellungszentrum des Landes Niederösterreich und gilt zusammen mit dem Stift Melk als eines der beliebtesten Ausflugsziele Niederösterreichs. Funde beweisen eine Besiedelung des Burgberges schon um die Römerzeit. Als erster Besitzer ist Sieghard von Schala bekannt, der 1104 in Regensburg ermordet wurde. Schon kurze Zeit später starben die Grafen von Schala aus. Im Jahr 1242 scheint die Burg in einer Urkunde erstmals als Feste Schala auf. Jahrhundert war sie im Besitz der Herren von Zelking.

Von 1450 bis 1614 war die Schallaburg im Besitz der Herren von Losenstein. In diese Zeit fällt auch der wesentliche Ausbau der Burg zu einem Renaissanceschloss. 1968 kaufte das Land Niederösterreich die Anlage, renovierte sie und eröffnete 1974 darin ein Ausstellungszentrum auf internationalem Niveau. Die Durchfahrt des zweigeschossigen Längstorbaus hat beidseitig Rundbogentore in rustiziertem rechteckigem Portalfeld mit Verdachung.

Das repräsentative Portal ist mit 1573 bezeichnet. Die Arkaden des großen Hofes, der die Form eines Trapezes hat, wurden um 1575 errichtet. Sie erhielten eine Terrakottaverkleidung, die aus rd. 1600 Einzelteilen besteht und die in dieser Art ein singuläres Denkmal in der sogenannten deutschen Renaissance sind. Der kleine Arkadenhof entstand im 13. Im Nordosten des Hofes befindet sich die Kapelle und gegenüber im Westen der die gesamte Anlage weit überragende wahrzeichenhafte Aussichtsturm aus dem Ende des 16. Die acht Geschosse des Turmes sind durch Gesimse, Putzbänder sowie gemalter Flächenquaderung und Streifenpilaster geometrisch und rasterförmig gegliedert.