Der Ruf der Kalahari PDF

Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Sie wiegt rund 40 Kilogramm und ist die einzige Hyänenart, deren Fell kaum gemustert oder der Ruf der Kalahari PDF ist. Streifenhyäne, aber kleiner als die Tüpfelhyäne. Das lange Fell erweckt einen zotteligen Eindruck, auch der Schwanz ist buschig.


Författare: Patricia Mennen.
Eine bewegende Geschichte über Liebe und Hass, Vertrauen und Betrug



Berlin, 1901. Nach dem Tod ihrer Mutter wagt die junge Jella von Sonthofen den Schritt in ein neues Leben: Sie wird Deutschland verlassen und ihren Vater suchen, der in Deutsch-Südwestafrika verschollen ist. Doch als sie nach langer Suche endlich seine Farm gefunden hat, erwartet sie dort die schreckliche Wahrheit …



Der Ruf der Kalahari ist der Auftakt zu einer fesselnden Familiensaga vor einer einzigartigen Landschaft. Sie erzählt die Abenteuer einer jungen Deutschen im heutigen Namibia, ihre Seelenverwandtschaft mit dem Buschmädchen Nakeshi und eine wunderbar romantische Liebesgeschichte.



Diesem langen Fell verdanken die Tiere ihren deutschen Namen. Schabrackenhyänen haben einen gut entwickelten Analbeutel, dessen Sekret zur Reviermarkierung eingesetzt wird. Die Weibchen haben zwei bis sechs Paar Zitzen, allerdings sind nur die hinteren beiden Paare funktional. Den Männchen fehlt wie bei allen Hyänen der Penisknochen.

Der Bau des Schädels und der Zähne der Schabrackenhyäne gleicht dem der anderen Eigentlichen Hyänen. Der Nacken und die Schultern sind massiv und kräftig. Der Kopf ist rundlich, die unbehaarte Schnauze breit gebaut. Die Augen haben als Anpassung an die nachtaktive Lebensweise ein Tapetum lucidum, die Ohren sind lang und zugespitzt. 1, insgesamt hat die Schabrackenhyäne also 34 Zähne.

Schabrackenhyänen leben ausschließlich im südlichen Afrika und haben somit das kleinste Verbreitungsgebiet aller Hyänenarten. Sie bewohnen eine Reihe von trockenen Habitaten und kommen beispielsweise in Wüsten und Halbwüsten, aber auch in Buschland und Savannen vor. Sie bevorzugen dabei Gebiete mit weniger als 100 Millimeter bis 650 Millimeter Jahresniederschlag. Schabrackenhyänen sind überwiegend nachtaktive Tiere, lediglich bei kühlem, bewölktem Wetter begeben sie sich manchmal auch tagsüber auf Nahrungssuche.

Es gibt zwei Aktivitätszeiten: von 19:30 bis 24:00 Uhr und von 2:30 bis 6:00 Uhr, dazwischen halten sie eine kurze Rast. Zeit von 18:00 bis 6:00 Uhr aktiv. Allerdings bilden nur rund zwei Drittel der Individuen eines Gebietes Clans, die übrigen leben als einzelgängerische Nomaden. Ein Clan umfasst 4 bis 14 Tiere, die Zusammensetzung kann regional variieren.

Die Reviergröße korreliert mit dem Nahrungsangebot und variiert zusätzlich je nach Jahreszeit. Da sich Schabrackenhyänen weitgehend allein fortbewegen, ist die wichtigste Kommunikationsform die olfaktorische Kommunikation, das heißt mittels Gerüchen. Die Reviere werden mit Drüsensekreten markiert, dabei streifen die Tiere ihren Analbeutel über einen Grasbüschel oder ein ähnliches Objekt, wobei eine intensiv riechende weiße Flüssigkeit und eine schwächere schwarze Flüssigkeit abgesondert werden. Treffen sich zwei Tiere aus demselben Clan, nachdem sie getrennt waren, zeigen sie wie alle Eigentlichen Hyänen ein typisches Begrüßungsverhalten. Sie gehen in die Hocke und präsentieren dem anderen ihren Analbeutel, der sie beschnuppert. Dabei legen sie die Ohren an und ziehen die Lippen zurück, sodass die Zähne sichtbar werden. Diese Begrüßungen können bis zu fünf Minuten dauern.

Im Bedrohungsfall richten die Tiere ihre Mähne auf, wodurch sie größer erscheinen. Schabrackenhyänen sind leise Tiere, die wenig Laute von sich geben. Bekannt sind Kreischlaute, die Unterwerfung ausdrücken, und ein bedrohliches Knurren, das aggressive Haltungen begleitet. Weithin schallende oder lachende Laute, wie sie von der Tüpfelhyäne bekannt sind, lassen diese Hyänen nicht erklingen. Schabrackenhyänen sind vorwiegend Aasfresser, ernähren sich aber auch von selbst erlegten Tieren und pflanzlichem Material.