Datenbankdesign PDF

Die Angaben dienen dazu, die mengenbezogenen Festlegungen je Beziehungstyp im technischen Datenbankdesign korrekt umzusetzen und ggf. Ein MITARBEITER muss einer ABTEILUNG zugeordnet sein. Begriff der Kardinalität bei Datenbanken zu unterscheiden. Wird die Chen-Notation zur Spezifikation datenbankdesign PDF Kardinalitäten verwendet, dann kann jeder Entitätstyp entweder mit einer Kardinalität 1 oder mit einer Kardinalität N am Beziehungstyp partizipieren.


Författare: Eberhard Stickel.

Datenbanken sind von einem wichtigen Forschungsgegenstand der Informatik zu bedeuten­ den Hilfsmitteln für die betriebliche Praxis geworden. Der Produktionsfaktor Information hat herausragende Bedeutung für die Wettbewerbskraft von Unternehmen erlangt, was dazu führt, daß Anforderungen an Informationssysteme ständig steigen. So kommt dem Design von Datenbanken eine wichtige Funktion zu. Damit Informationen effektiv eingesetzt werden können, bedarf es methodischer Vorgehensweisen zur Abbildung von Informationsstrukturen in Datenbanken. Wichtigstes Designziel ist die korrekte und konsistente Abbildung der zu modellierenden Realität. Das vorliegende Buch entstand aus Vorlesungen, die ich an der Berufsakademie Stuttgart für das dritte und vierte Semester Wirtschaftsinformatik in den letzten Jahren gehalten habe. Es wendet sich an Studenten der Berufsakademien, der Fachhochschulen und der Universitäten, aber auch an den Praktiker, der eine grundlegende Einführung in diese Thematik sucht. Der Leser sollte mit den Grundproblemen und Fragestellungen der Informatik beziehungsweise Wirtschaftsinformatik vertraut sein. Ferner sollte er über Grundkenntnisse der Mengenlehre verfügen. Im Rahmen des Buches wurde auf übertriebenen Formalismus zugunsten der Les­ barkeit verzichtet. Gerade im Bereich der Normalisierung von Relationen ist jedoch eine formal saubere Darstellung von großer Wichtigkeit. Ich danke meinen Kollegen der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie Stuttgart für viele Anregungen und Gespräche. Insbesondere sei in diesem Zusammenhang mein Kollege Prof. Faust erwähnt, der zahlreiche Hinweise zum Themenkomplex "Hierarchische Datenbanksysteme" gab. Meiner Frau sei für die Korrektur des Manuskriptes und eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen gedankt.

Durch die Kardinalität 1 wird eine partielle Funktion definiert, die besagt, dass die Entitäten dieses Entitätstyps funktional abhängig sind von der Kombination der übrigen am Beziehungstyp beteiligten Entitätstypen. Entitätstyp definiert, dass jede Entität dieses Typs mindestens an min und höchstens an max. Jede Entität des einen Entitätstyps steht mit beliebig vielen Entitäten des anderen Entitätstyps in Beziehung. In der Gegenrichtung steht jede Entität des einen Entitätstyps mit einer Entität des anderen Entitätstyps in Beziehung. In einer 1:1-Beziehung ist jeweils genau eine Entität exakt einer anderen Entität zugeordnet.

1 wird selten angegeben, da es ein von rechts nach links gelesenes 1:n ist. Die Entitätsbezeichnungen werden meist auf beiden Seiten der Beziehungsaussage im Singular notiert, weil z. Umkehrung der Beziehungsaussage keinen Sinn ergäbe und missverständlich sein kann, sondern die Kardinalität beidseitig immer von genau einer Entität ausgehend definiert wird. In einem bestimmten Museum dagegen werden mehrere Kunstwerke präsentiert. Familie: Ein Kind hat genau eine leibliche Mutter, diese Mutter kann mehrere Kinder haben. Auf beiden Seiten können beliebig viele Entitäten in Beziehung zueinander stehen. Das würde aber implizieren, dass auf beiden Seiten gleich viele Entitäten vorhanden sind.