»Aus dem Traurigen etwas Schönes machen« PDF

Solange die Berge stehen in Ihrer ewigen Schönheit wird sein Name unvergesslich bleiben, unvergänglich aber fortleben werden seine Werke und der Geist, der ihn beseelte. Mit einem schrillen Mißklang zerbrach »Aus dem Traurigen etwas Schönes machen« PDF jenem unglückseligen 17. August des Jahres 1919 jäh ein vollsaftiges und hoffnungsreiches Künstlerleben in der Einsamkeit eines der schönsten Hochkare der so geliebten Felswelt. Gustav Jahn Absturzstelle an der Oedsteinkante_LR.


Författare: Hermann Hesse.
Dieser Band versammelt die wichtigsten Briefe Hermann Hesses aus den Jahren 1905 bis 1914. Sie zeigen den inzwischen verheirateten Schriftsteller im zweiten und dritten Jahrzehnt seines Lebens in einem weltvergessenen Dorf am Bodensee, wo er seiner Familie 1907 ein eigenes Haus baut und mit Hingabe einen großen Garten bewirtschaftet. Doch schon bald der sesshaften Lebensweise überdrüssig, drängt es ihn ins Freie, sodass er oft monatelang unterwegs ist – auf Lesereisen durch Deutschland, zu Wanderungen in Italien und schließlich auf einer Expedition nach Indonesien. Gleichzeitig hat der Erfolg seiner frühen Werke ihn weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und zum Objekt der Begierde von Verlegern und Redakteuren gemacht.
Gegen die Dominanz des preußischen Kulturbetriebs gründet er mit anderen die demokratie- und europafreundliche Zeitschrift »März« und übersiedelt 1912 in die Schweiz. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, gerät auch Hesse in Turbulenzen. Der Konflikt zwischen Heimatverbundenheit und Weltbürgertum wird seinen künftigen Weg bestimmen.
Hermann Hesses erfrischend unkonventionell formulierten Briefe enthalten eine Fülle bisher unbekannter Facetten der Lebensgeschichte ihres Verfassers. Zugleich vergegenwärtigen sie anschaulich das Klima der letzten Friedensjahre vor dem Ersten Weltkrieg. Und immer weisen Hesses Briefe über ihren speziellen Anlass hinaus als zeitlose Zeugnisse einer kritischen und produktiven Humanität.

Der Ödstein im Gesäuse der Ennstaler Alpen, die N. Angelo Dibona, Luigi Rizzi sowie den Brüdern G. Aussage des Bergungsteilnehmers Alfred Horeschofsky ereignet haben muß. Nach Aussagen Ortskundiger wurde an dieser Stelle auch der an die Wand gelehnte Pickel von Michael Kofler gefunden. Jahn war Vorausgänger und hatte den sichernden Kameraden Michael Kofler mitgerissen. Kofler hielt noch die Seilschlingen in der Hand und lag auf einem Felsband des Ödstein-Kars, Jahn etwas unterhalb, in drei Teile zerschlagen. Rot markiert die vermutete Absturzstelle beim „Preuß-Quer-Gang“ und die Fundstelle der beiden Verunglückten im oberen Ödsteinkar.

Punkt der abfallenden NW-Kante, noch vor Beginn der engen Schneeschlucht, die den Zugang zur unmittelbaren N-Wand vermittelt. Zuerst über eine schwierige Wand und durch einen überhängenden Kamin auf ein Köpfel, dann schwierig rechts querend und sehr schwierig auf eine ebene Stufe. Durch einen steilen Kamin auf ein höher gelegenes Band nach rechts zu einer Nische, durch einen überhangenden Spalt und über eine Wandstufe zur Kante. An dieser direkt aufwärts, bis sich die Steilheit mindert.

Nun entweder über den Grat oder 1. Kegel ausgeprägte Kante herum und 20m waagrecht über eine glatte Platte entlang zu einem Schartel in einem vorspringenden, kanzelartigen Band. Bilder, Anstiegsskizzen und Originalbeschreibung aus dem Buch „Führer durch das GESÄUSE und die Ennstaler Berge“ von der 8. Auflage 1954 „Gesäuseführer“, beide von Heinrich Heß und Ing. In der zweiten Augustwoche 1919 traf sich Gustav Jahn mit Michael Kofler in Gstatterboden zu gemeinsamen Fahrten.