26 Glücksgedanken PDF

26 Glücksgedanken PDF Artikel behandelt das Phänomen des Glücks. Glücksgefühl ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum TV-Krimi siehe Tatort: Ein Glücksgefühl.


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Glück kann man bekanntlich gar nicht genug haben. Und dieses bunte Aufstellbuch mit seinen fröhlich-optimistischen Sprüchen bringt es direkt auf den Frühstückstisch zu Hause – oder den Schreibtisch im Büro. 26 abwechslungsreiche Motive regen mal zum Lächeln, mal zum Innehalten und in jedem Fall zum positiven Denken an. Das tut gut, macht Spaß und schärft den Blick für die vielen kleinen Glücksmomente, die uns Tag für Tag begegnen. Ein echter „Hingucker“, der gute Laune schenkt!

Das Streben nach Glück hat als originäres individuelles Freiheitsrecht Eingang gefunden in die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, das Gründungsdokument der ersten neuzeitlichen Demokratie. Glück war demnach der günstige Ausgang eines Ereignisses. Gorilla: Durch den Wohlgeschmack der Speise ausgelöste Glücksgefühle fördern als zusätzlicher Reiz das Verhalten der Nahrungsaufnahme. Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften haben wichtige Einsichten in die biologischen Grundlagen von Glücksgefühlen erbracht. Im Zuge der anhaltend intensiv betriebenen Hirnforschung dürfte der diesbezügliche Kenntnisstand noch erweitert werden. Wir verstehen uns als geistige Wesen, fühlen uns von Hoffnungen, Gedanken, Wünschen beseelt, nicht von Chemie.

Von der pharmazeutischen Industrie zu medizinischen Zwecken hergestellt, werden solche Substanzen als Medikamente etwa bei Depressionen verwendet. Aus der Sicht der Evolutionsbiologie gibt es im Verhalten der Lebewesen kein bewusstes Streben nach Glück. Jedoch brachten und bringen besonders diejenigen Tiere und Menschen überlebensfähige Generationen von Nachkommen hervor, für die solche Verhaltensweisen mit angenehmen Empfindungen gekoppelt waren bzw. Beim Menschen hat sich das Glücksgefühl teilweise losgelöst von der ursprünglichen Belohnungsfunktion für Verhaltensweisen, die dem Hervorbringen von Nachkommen dienen. Es werden nunmehr verschiedene Techniken angewendet, um Glücksgefühle als isoliertes Ziel zu erreichen. Dazu gehören Unterhaltung, Statussymbole und Drogen. Wer sich als Kind sicher aufgehoben fühlte, wird als Erwachsener besser mit konfliktreichen Situationen, aber auch mit Alltagsproblemen fertig.

Nicht beim Fernsehen, sondern in einem freundschaftlichen Gespräch erfahren wir die Tiefe unserer Gefühle. Die wachsende Zahl von intensiven Kontakten zu unseren Mitmenschen wird in der Zeit von Internet und Handy unser Leben immer mehr bestimmen. Wie in einem Netzwerk sind wir in die Vielfalt der kulturellen und informativen Sinn-Systeme eingebaut. Wirklichkeitsbild zu entwerfen, das die vielen Ereignisse umfassend beschreibt. Von anderer Seite werden die oft unpersönlichen und anonymen Formen moderner Kommunikation problematisiert, die häufig nur eine Illusion von Gemeinschaftlichkeit böten. Angesichts eines tendenziellen Überangebots an medialen Reizen und Kontaktangeboten ist es also zum eigenen Wohlbefinden nötig geworden, das rechte Maß und eine geeignete Mischung dieser Kommunikationsformen zu finden.

Auf gesellschaftliche Zusammenhänge bezogen, liegt der Schlüssel zum individuellen Glück nach Klein darin, das eigene Leben selbst in der Hand zu haben. In gesundheitsschädlichen Stress gerate, wem es an Selbstbestimmung fehlt. Ein nachgeordneter Rang in der Behördenhierarchie beispielsweise erhöht nach Untersuchungsergebnissen das Krankheitsrisiko des Untergebenen im Vergleich mit dem seiner Vorgesetzten und senkt seine relative Lebenserwartung. Auch Zufriedenheit und Bereitschaft zur Identifikation mit einem politischen System hängen erkennbar ab vom Ausmaß der Mitwirkungsrechte, die den Bürgern im Hinblick auf die Gestaltung der gemeinsamen gesellschaftlichen Belange zur Verfügung stehen. Zu solchen Schlussfolgerungen haben wesentlich Untersuchungen zu unterschiedlichen direkten Beteiligungskompetenzen in der demokratischen Praxis der Schweizer Kantone geführt. Bürgersinn, sozialer Ausgleich und Kontrolle über das eigene Leben sind das magische Dreieck des Wohlbefindens in einer Gesellschaft.

Je besser diese drei Kriterien in einer Gesellschaft erfüllt sind, desto zufriedener zeigen sich die Menschen mit ihrem Leben. Aber man kann diese Faktoren nicht isoliert betrachten. Individuelles Glückserleben wird, wie gezeigt, von einer Vielzahl sozialer Rahmenbedingungen beeinflusst. Darüber hinaus aber stellt sich die Frage nach der Machbarkeit einzelmenschlichen Glücks. Glücksempfinden spielen sie eine maßgebliche Rolle. Ein glückhaft gesteigertes Lebensgefühl spiegelt sich messbar in bestimmten Körperfunktionen: Das Herz schlägt etwas schneller, die Haut wird aufgrund verbesserter Durchblutung etwas wärmer und feuchter, ihr elektrischer Widerstand sinkt. Neuere Forschungsergebnisse des Neurologen Antonio Damasio haben gezeigt, dass freudige, ängstliche und abwehrende Emotionen des Körpers den von der Großhirnrinde erzeugten bewussten Gefühlen vorausgehen.

Intuition und intuitives Handeln haben in diesem Vorlauf ihren Grund. Intuition beruht auf vorbewusster Erfahrung, weist auch in unübersichtlicher Situation einen Weg und spart Zeit in der Gefahr. Ein bekannter Ratgeber für den Weg zu einem glücklichen Dasein ist der Dalai Lama. Als ersten Schritt im Streben nach Glück betrachtet er das Lernen. Kulturen und epochenübergreifend anzutreffen, so in den verschiedenen Yoga-Varianten und in zahlreichen Formen der Askese bis hin zum christlichen und islamischen Fasten. Dass Glück Aktivität und eine ausfüllende Beschäftigung voraussetzt, gehört zu den von alters her gültigen Einsichten.

Welche Arten von Aktivität individuelles Glück am meisten fördern, richtet sich nach den jeweiligen persönlichen Neigungen und Stärken, über die es folglich Klarheit zu gewinnen gilt. Ein spezielles Glücksgefühl, das mit dem Begriff Flow bezeichnet wird, kann sich einstellen, wenn ein Mensch sich einer Tätigkeit so konzentriert widmet, dass er sozusagen ganz in ihr aufgeht. Auch entwickelte Lebenskunst führt nicht zu andauerndem Glückserleben, erhöht aber dessen Häufigkeit und Nachschwingen. Demgegenüber gängiger ist es, sich mit dem Wortumfeld zu befassen, etwa mit Wohlbefinden, Lebensqualität oder Zufriedenheit. Im Zuge ihrer technisch-industriellen Verwandlung und weltweiten Vermarktung wurde Natur in das Industriesystem hereingeholt.

Zugleich ist sie auf diese Weise zur unüberwindlichen Voraussetzung der Lebensführung im Industriesystem geworden. Der anthropogene Klimawandel mit seinen Begleiterscheinungen und Folgeproblemen wirkt in der nämlichen Richtung. Nicht allein unter soziologischen und ökonomischen Gesichtspunkten, sondern auch als individuelle Orientierungshilfen werden Umfragen genutzt, die als Gradmesser für kollektives Glücksempfinden und Glücksstreben fungieren sollen. Dass Glück verstärkt bei denen anzutreffen sein soll, die oft um die Erfüllung von Grundbedürfnissen wie Nahrung, Wasser, Kleidung, Wohnung und eine medizinische Grundversorgung noch zu kämpfen haben, hat Skepsis geweckt bezüglich der Erhebungsmethoden und der Ergebnisauswertung dieser Befragung. Japaner sind notorisch unzufrieden, Mittelamerikaner eher fröhlich. Versprechen glauben: Wer sich anstrengt, kommt nach oben. Die Methodenprobleme bei Glücksstudien sind mannigfaltig.